Beim Einzug in Jerusalem, bei all dem Jubel der Menge, dürfen wir beim Eintritt in diese heilige Woche nicht übersehen, dass Gott im Alltag die Schwachen und Verlierer mitnimmt, ER, der in uns die Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit und Liebe weckt.
3 Jahre hat Jesus wohl gewirkt in der Erfüllung des Willens seines Vaters, 3 Jahre Begegnungen und Zuspruch, Heilung zusprechend, Augen und Ohren öffnend, Leben teilend wie das tägliche Brot, Liebe kündend des Gottes, dessen Allmacht Liebe ist. Geritten auf einem Esel, dem Füllen einer Eselin, bescheiden nicht wie ein Kriegsherr - bescheiden seinem Wirken entsprechend und dennoch umjubelt und dann... und dann schlägt alles um: Die Mächtigen deines Glaubens haben es beschlossen, der Mensch, der diese unerschütterliche Liebe Gottes verkündet, er muss weg, er muss weg aus dieser Welt. Sie haben es beschlossen, nicht die Machthaber Roms, sondern die Mächtigen deines eigenen Volkes: aus dem Jubel werden erste Gegenstimmen laut, eine Welle entsteht und breitet sich aus, kreuziget ihn und die Schreie, sie schlagen über dir zusammen und du, du schweigst und gehst deinen Weg als Konsequenz der Liebe zum Vater und zu den Menschen, aus Liebe auch zu uns.
Mach auch uns zu Anstiftern der Liebe in allen Situationen unseres Lebens.