Die Combonimissionare Pater Gabriel und Pater Walter und Seelsorgeraumsleiter Stefan Ulz feierten mit der Gottesdienstgemeinde den Weltmissionssonntag und das Combonifest.
Der Missionskreis hat die Eucharistiefeier und die Agape vorbereitet. Musikalisch wurde er von einigen Musikerinnen und Musikern gestaltet.
Pater Gabriel predigte auf Italienisch, Stefan Ulz übersetzte professionell simultan. Im ersten Teil der Predigt nahm Pater Gabriel Bezug auf das Evangelium von Matthäus. Es geht um die Frage, wem man dienen muss, der weltlichen Macht, also im Fall des Römischen Reiches dem Kaiser, der auf den Münzen des Römischen Reiches abgebildet war. Jesus findet eine klare Antwort auf diese Frage. In Bezug auf gerechte Steuern ist diese ohne Wenn und Aber dem Kaiser, bzw. dem Staat zu leisten. Aber er ist nicht als Gott anzubeten oder zu verehren.
Als Christen sind die Menschen Abbild Gottes. Gen1,27 lautet: „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild; nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“ Wir sind Geschöpfe Gottes und wir können Gott vertrauen, ihn im Gebet bitten oder danken. Damit ist darin kein Widerspruch zu sehen: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ (Matth22,21). Im zweiten Teil stellte Pater Gabriel die Mission in den im Mittelpunkt. Die Combonimissionare wirken im ärmsten Teil Ugandas. Die Region Karamoja im Nordosten Ugandas gilt als das wirtschaftliche Schlusslicht des Landes und ist von struktureller Armut, chronischer Nahrungsmittelunsicherheit und den Folgen des Klimawandels geprägt. Während sich der Rest des Landes teilweise wirtschaftlich entwickelt, vergrößert sich die Kluft zu Karamoja stetig.
Deswegen bilden 4 Punkte die Schwerpunkte des Wirkens der Combonimissionare.
Bildung ist die Chance für ein menschenwürdiges Leben
Schutz von Minderjährigen, besonders von Mädchen, vor Misshandlung und Missbrauch. Hier wird Versuch unternommen, einen Kulturwandel herbeizuführen.
Unterstützung von älteren Menschen. Auf Grund der Trockenheit leiden die Menschen Hunger, die Jungen versuchen, wenn möglich, die Region zu verlassen, die Alten bleiben zurück. Jede und jeder soll zumindest eine Mahlzeit am Tag haben.
Friedensarbeit. Ein Projekt versucht, Menschen dazu zu bewegen, ihre Waffen abzugeben und damit bewaffnete Auseinandersetzungen und Kriminalität zu verhindern.
Monika Letonja hat nach der Messe die Missioschokopralinen zum Kauf angeboten. Der Spendenerlös kommt MISSIO Österreich zugute. Es besteht auch an den kommenden Sonntagen die Möglichkeit, die süssen Köstlichkeiten zu erwerben.