Die dunkle Seite des Lebens, abgrundtiefe Verlassenheit und Todesangst, die Jesus in seinem Leiden und Sterben durchschreiten musste, prägen den Karfreitag.
Drastisch führt uns die Karfreitagsliturgie, die heuer von Diakon Johannes Chum zusammen mit Diakon Michi Zepf zelebriert wurde, all das vor Augen. In den Lesungen und vor allem in der „Passion“, in verteilten Rollen vorgetragen, tauchen wir tief ins traurige Geschehen ein. Die „Großen Fürbitten“ und die Kreuzesverehrung mit Blumen, dazu passende Gesänge, sind weitere wesentliche Elemente der Karfreitagsfeier.
Dabei deuten die gelben Narzissen als kleine Hoffnungsfunken schon an, dass nach dem Dunkel des Karfreitags das Licht des Ostermorgens erstrahlen wird.