Und viele Menschen kamen zur heiligen Messe, die das Vokalensemble der Musikschule Premstätten musikalisch gestaltete. Mit ihren besonderen Weihnachtsliedern brachten die jungen Sängerinnen viel Freude in den Kirchenraum.
Von Freude sprach auch Pfarrer Claudiu Budau in seiner Predigt, in der er in Bezug auf das Evangelium (Mt 1, 18-24) den heiligen Josef in den Mittelpunkt stellte: Josef, der annehmen kann - auch die Zumutung Gottes, die schwangere Maria bei sich aufzunehmen. Josef, der zu- und hinhören kann, was der Engel ihm sagt. Josef, der offen ist für die Zukunft und Freude findet, die fürs Heilsgeschehen so bedeutungsvoll und wichtig ist.
Ein Impuls zum Mitnehmen: Josef kann auch heute ein Vorbild sein, wenn es um echtes Zuhören, Annehmen und Vertrauen geht – nicht nur im Advent.
Die „Rorate“ ist eine ganz besondere Feier - ein Eintauchen in die „Wurzeln des Advents“, ein Innehalten und Vorbereiten auf Weihnachten im Zusammenspiel von Dunkel und Licht. Und diese fast mystische Stimmung der Frühmesse im Advent ließen sich auch heuer wieder viele nicht nehmen und machten sich früh morgens mit ihren Laternen auf den Weg zur Kirche.
Die Fotos vermitteln ein paar Eindrücke von den diesjährigen Rorate-Messen mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim.
Die Vorfreude steht im Mittelpunkt des Gaudete-Sonntags! Daher erstrahlt als dritte Kerze die rosafarbene, die den hellen Charakter dieses Sonntags betont.
„So wie man eine Violine vor dem Spielen stimmen muss, dass sie gut klingt, so sollten auch wir uns auf Weihnachten gut einstimmen.“ Diesen Vergleich zog Vikar Gerhard Hatzmann in seiner Predigt. Es geht darum, leise zu werden und die feinen Töne wahrzunehmen, sodass die Freude aufs „Christkind“ im Herzen erklingen kann.
Streich- und Volksmusikinstrumente bereicherten mit schönen Weisen, vorgetragen von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Premstätten, den Gottesdienst. Als Danke für die musikalische Gestaltung gab es, schon traditionell, für alle Musiker*innen eine süße Aufmerksamkeit.
Vor dem Segen kündigten die Minis noch den Verkauf selbst hergestellter Lavendelsackerl an; außerdem wurden Groß und Klein herzlich zur ersten Sternsingerprobe eingeladen.
Der 2. Advent mahnt zur Vorbereitung auf das Kommen des Herrn, der als KIND - als „Christkind“ – in die Welt gekommen ist. „Ein Kind, das alles verändert“, so Pfarrer Claudiu Budau in seiner Predigt bei der Vorabendmesse zum 2. Adventsonntag. Für adventliche Musik an der Orgel sorgte unsere Organistin Magdalena Moser.
Bei der Wort-Gottes-Feier am Sonntag sprach WGF-Leiterin Christa Habith in Bezug auf Jesaja von der uralten Sehnsucht der Menschen nach Frieden und Gerechtigkeit. Nur durch Umkehr, siehe Johannes der Täufer (Mt 3, 1-12), kann Veränderung geschehen und Gott in uns ankommen. Umkehren heißt Haltungen überdenken, Altes verlassen und die Herzen öffnen.
Die musikalische Gestaltung lag wieder in den Händen der Musikerinnen und Musiker der Musikschule Premstätten. Orgelmusik und Holzbläserensembles erfüllten die Kirche mit adventlichen Klängen und erfreuten alle Mitfeiernden.
Danke für das Geschenk der Musik und der vielen Impulse, die uns in die dritte Adventwoche hinein begleiten.
Ein Team von elf Nikoläusen war heuer alleine bei uns in Premstätten in Schule, Kindergärten, Kinderkrippen, Zwergerlgruppe etc. unterwegs.
Auch in unserem gesamten Seelsorgeraum waren die Nikoläuse nach den jeweiligen „Nikolaus-Sendungsfeiern“ fleißig „on Tour“, haben abends rund 112 Familien zu Hause besucht und somit unzählige Kinderaugen zum Leuchten gebracht.
Ein herzliches Dankeschön ALLEN, die so zahlreich mitgeholfen haben und unsere Nikolausaktion möglich gemacht haben.
Da unsere Nikolausaktion ständig wächst, würden wir uns für nächstes Jahr über helfende Hände und ganz besonders über neue Nikolausdarsteller*innen sehr freuen. Sollte sich jemand angesprochen fühlen, bitte bei Birgit Zepf oder Ines Kvar melden.
Birgit Zepf
Eindrücke von der Nikolaus-Sendungsfeier am 5. Dezember in der Pfarrkirche Premstätten
Gestaltung: Ursi Schrei
Musik: Aleksandra Tehovnik und Maria Wallner-Kleindienst
Das Gitarrenensemble der Musikschule Premstätten eröffnete am ersten Advent den Reigen der musikalischen Gottesdienstgestaltungen an den Adventsonntagen in unserer Kirche.
Mit viel Gefühl stimmten die jungen Musikerinnen und Musiker mit ihren Gitarren in die Adventzeit ein und bereicherten mit ihren Stücken die heilige Messe, die Vikar Norbert Glaser, unterstützt von Diakon Michi Zepf, zelebrierte.
Gedanklich führte uns Vikar Norbert auf die Spur, was der Vers „Seid also wachsam!“ aus dem Evangelium (Mt 24, 42) für uns heute heißen kann - und wie die Vision des Jesaja, dass Schwerter zu Pflugscharen und Lanzen zu Winzermessern umgeschmiedet werden (Jes 2, 4), in unserer Welt ein Stück weit Wirklichkeit werden könnte. Es kann nur gelingen, wenn „Menschen ihr Lebensnavi in Jesus verankern“, so Vikar N. Glaser in seiner Predigt.
So lädt uns die Zeit des Advents ein, innezuhalten und über unsere persönliche „Verankerung“ oder auch allfällige „Kurskorrektur“ nachzudenken.
Sehr stimmungsvoll sind jedes Jahr die Adventkranzsegnungen am Vorabend zum 1. Advent.
Diakon Michi Zepf segnete im Rahmen von Wort-Gottes-Feiern um 18 Uhr in der Pfarrkirche und um 19 Uhr in der Kaiserwald-Kapelle die herbeigebrachten Adventkränze.
Musikalisch gestaltete in der Kirche eine Damen-Musikgruppe die Feier – ein Danke an Aleksandra, Valentina, Franziska, Ulrike, Helma, Karin und Maria.
In der Kaiserwald Kapelle sorgten Helma und Ulrike für die musikalische Umrahmung. Danke für die schöne Einstimmung in den Advent!
Rund um die Kapelle gab es nach der Feier noch eine adventliche Agape, die gerne angenommen wurde.