Die Kirchenglocken läuteten die lange Nacht der Kirchen in der Stationskaplanei Messendorf ein.
Monika Kaltenegger begrüßte an diesem lauen Sommerabend alle Gäste, die gastgebenden Combonimissionare, die Vertreter*innen der Caritas, Mitarbeiter*innen der Pfarre und Pfarrer Stefan Ulz.
Pater Michael Zeitz erzählte anschaulich und humorvoll das Wirken von Missionaren heute am Beispiel von Malawi.
Die Besucher*innen unterhielten sich angeregt mit den anwesenden Combonimissionaren und untereinander, wie man Mission heute verstehen kann. Kulinarisch wurden sie von den Spezialitäten der Caritas verwöhnt.
Zwei Filme über das mutige Wirken der Combonimssionare bereicherten den Abend.
Eine Gruppe schloss sich dann der Kirchenführung mit Josef Purkarthofer-Trummer an.
Ein meditatives Schlussgebet in der Kirche Mater Dolorosa ließ den Abend besinnlich ausklingen.
Vielen Dank allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.
Wir können auf Gottes mütterliche und väterliche Hand vertrauen.
Dazu eine Geschichte:
Die Hand des Vaters
Ein kleines Mädchen und ihr Vater wollten eine Brücke überqueren. Da bemerkte der Vater, dass seine Tochter vor Angst zitterte, denn die Brücke war sehr hoch. Da meinte der Vater zu ihr „halte meine Hand, dann kann Dir nichts passieren“.
Sie antwortete ihm: „Nein Papa, halte Du lieber meine Hand“.Ihr Vater war etwas verwundert und fragte: „Aber wo ist da der Unterschied?“
Das kleine Mädchen antwortete: „Weißt Du Papa, wenn ich Deine Hand halte, dann kann vielleicht etwas passieren und ich könnte Deine Hand loslassen. Aber wenn Du meine Hand nimmst, dann weiß ich einfach, dass Du sie nie loslassen würdest. Egal was auch passiert!"
Autor unbekannt
Zwei Gebäude repräsentieren die Stationskaplanei Messendort. Die neugotische Kirche Mater Dolorosa wurde bis 1908 errichtet und ist mit dem Combonimissionshaus verbunden. Der aktuelle Gottesdienstraum der Stationskaplanei Messendort befindet sich im Gebäudekomplex der Caritas mit der Adresse Autalertr. 3.