Wir können auf Gottes mütterliche und väterliche Hand vertrauen.
Dazu eine Geschichte:
Die Hand des Vaters
Ein kleines Mädchen und ihr Vater wollten eine Brücke überqueren. Da bemerkte der Vater, dass seine Tochter vor Angst zitterte, denn die Brücke war sehr hoch. Da meinte der Vater zu ihr „halte meine Hand, dann kann Dir nichts passieren“.
Sie antwortete ihm: „Nein Papa, halte Du lieber meine Hand“.Ihr Vater war etwas verwundert und fragte: „Aber wo ist da der Unterschied?“
Das kleine Mädchen antwortete: „Weißt Du Papa, wenn ich Deine Hand halte, dann kann vielleicht etwas passieren und ich könnte Deine Hand loslassen. Aber wenn Du meine Hand nimmst, dann weiß ich einfach, dass Du sie nie loslassen würdest. Egal was auch passiert!"
Autor unbekannt
Zwei Gebäude repräsentieren die Stationskaplanei Messendort. Die neugotische Kirche Mater Dolorosa wurde bis 1908 errichtet und ist mit dem Combonimissionshaus verbunden. Der aktuelle Gottesdienstraum der Stationskaplanei Messendort befindet sich im Gebäudekomplex der Caritas mit der Adresse Autalertr. 3.
mit den Ostergrüßen möchte ich auch einen kurzen Bericht mitsenden, wie es in letzter Zeit hier in Äthiopien geht.
Leider merkt man stark die Auswirkungen des Iran-Krieges, besonders was die Treibstoff-Preise betrifft. Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, das sind hier die Motorrad-Taxis, sind innerhalb weniger Wochen auf den dreifachen Preis gestiegen. Das können sich die Leute hier fast nicht mehr leisten.
Ein Liter Benzin kostet inzwischen 900 Birr, also umgerechnet 5,50 Euro, wobei die meisten Leute weniger als 100 Euro im Monat verdienen. Diesel kostet ab 550 Birr. Abgesehen davon, dass viele Tankstellen in den Städten geschlossen sind, ohne Treibstoff oder dass sie nur Kunden mit Sondergenehmigung bedienen können. Kilometerlange Warteschlagen sind die Folge. Fernbusse von der Hauptstadt nach Hawassa gab es früher viele pro Tag, jetzt angeblich nur mehr einen einzigen.
In den Großstädten mussten auch Schulen geschlossen werden, weil Schüler und Lehrer nicht mehr anreisen konnten. Auch andere Güter sind knapp, an einigen Orten sogar Brot, weil es keinen Treibstoff für die Zubringer von Mehl mehr gibt.
Unsere Schule macht weiter, weil die meisten Schüler und Lehrer es nicht so weit haben, wenn sie nun zu Fuß kommen. Wir hoffen auf eine baldige Besserung der Lage.
Inzwischen machen wir auch weiter mit kleinen Reparatur-Arbeiten in und um die Schule, Anschaffung von neuen Fußballtoren für den Kindergarten, Dachrinnen-Reparaturen, Blumen setzen, neue Bücher.
Bald werden wir die Abschluss-Prüfungen haben und hoffen, dass alle Schüler durchkommen, auch bei den staatlichen Prüfungen.