Wie finde ich das Brot des Glücks, das durften die Kinder erfahren.
Ein König schickte seinen Sohn auf die Suche nach dem Brot des Glücks und er fand es in der Hand eines Kindes, das mit ihm teilte. Auch mit uns wurde nach dem Gottesdienst von den Kindern gebackenes Brot geteilt.
Pater Josef und Antonia Bösch spendeten den Blasiussegen, der vor Halserkrankungen schützen soll.
Hilary Okechukwu verkauft schon viele Jahre selbstgemachte Seifen, und sammelt Geld für Rollstühle für Afrika.
Im Pastoralratstreffen am 13.Jänner gab es 3 Hauptpunkte.
Im ersten Teil wurde berichtet, was in der letzten Zeit gelungen ist. Dazu zählen die Nikolausaktion, die Aktionen der Comboni-Jugend (Jugendraum, Taize-Jugendtreffen in Paris), die Gottesdienste für die Firmlinge und Erstkommunionkinder und die Dreikönigsaktion.
Dann folgte der Blick in die Zukunft mit den Terminen bis in den Juni und eine angeregt Diskussion über das Pfarrblatt und weitere Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit.
Im dritten Teil stellte Dietlind Artner-Kager BEd (Diözesaninspektorin für Pflichtschulen) die momentane Situation des Religionsunterrichts dar. Religionslehrer*innen sind mit der neuen Ausbildungsschiene literarische Lehrer*innen, die auch Religion unterrichten. Und das machen sie im städtischen Bereich in einem multireligiösen Umfeld, Katholiken und Katholikinnen sind nicht mehr die Mehrheit. Dazu kommt die komplexe Organisation des Unterrichts an Schulen, die z.B. die Mitbetreuung von anderen Schüler*innen erfordert. Den klassischen Religionslehrer, der sich vielfältig ehrenamtlich in die Pfarre einbringen kann, gibt es heute nicht mehr.
Schlussendlich wurde im anschließenden kulinarischen Teil der Geburtstag von Resi Gutgesell gefeiert. Danke für Dein segensreiches Wirken in Messendorf.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und noch viele gesunde Jahre!
Epiphanie, Erscheinung des Herrn oder die Hl. 3 Könige
Caspar, Melchior und Balthasar, als die 3 Könige im christlichen Glauben verwurzelt, waren Weise aus dem Morgenland!
Die Sternsinger waren heuer unterwegs, um für Bildung der Kinder in Tansania zu sammeln. Sie kamen als Könige zur Krippe mit all den Hirten, Frauen und Menschen, reich oder arm, nah und fern. Die 3 Weisen aus Europa, Afrika und Asien folgen dem Stern und erinnern an die universelle Botschaft von Christus, an die globale Dimension des Christentums, Licht für die Welt zu sein.
Binde Deine Kraft an den Stern und lass dich führen von Christus, dem Licht der Welt in der Finsternis der Welt.
20 - C+M+B - 26
Christus mensionem benedicat – der Herr segne dieses Haus
Elianna ist derzeit auf Besuch bei den Combonis. P. Moses kennt sie aus seiner Zeit in der zentralafrikanischen Republik, dann war sie in der Republik Kongo tätig und arbeitet nun bei einer Organisation in Kamerun.
Segnung des 3 Königs Wassers: Zur Erinnerung an die Taufe Jesu im Jordan wird zum Fest der Erscheinung des Herrn feierlich Wasser geweiht. Es gilt als Wasser mit außergewöhnlicher Heils- und Segenskraft.
Danke den Sternsinger*innen und allen Spender*innen, es wurden ca 14.100 Euro gesammelt
Heute am 1. Sonntag im neuen Jahr war Stefan Ulz bei uns. Im Mittelpunkt stand Prolog des Johannesevangeliums.
Am Anfang war das Wort und das Wort ist Fleisch geworden. Indem Jesus zu allen Menschen in die Welt kam, ist es unsere Aufgabe und verlangt unseren Mut in allen Menschen Jesus zu sehen.
Im katholischen Festkalender steht am 1. Januar der erste wichtige Mariengedenktag des Kirchenjahres: Das „Hochfest der Gottesmutter Maria“ fußt auf einem frühchristlichen Fest, mit dem der Geburt Marias, der biblischen Mutter Jesu, gedacht wurde.
Am 1. Januar jedes Jahres erinnert die katholische Kirche an Marias Rolle als Mutter Jesu. Das „Hochfest der Gottesmutter“ wurde 1931 eingeführt und zunächst am 11. Oktober gefeiert. Im Jahr 1970 wurde es auf den 1. Januar verlegt und verdrängte damit ein anderes christliches Fest: die Beschneidung Christi, der heute noch in den orthodoxen Kirchen gedacht wird. In frühchristlicher Zeit feierten römische Christen am ersten Tag des neuen Jahres die Geburt der Gottesmutter. An diese frühe Verehrung anknüpfend soll am „Hochfest der Gottesmutter“ die Heilige um Beistand im neuen Jahr angerufen werden.
(Quelle: https://www.kloster-ochsenhausen.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-detailansicht/4632)
Gottes Beistand kommt in der heutigen Lesung im Aaronsegen zum Ausdruck: Der Herr sprach zu Mose: Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden.
So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen. (Num 6, 22–27)
Es hat sich hier eine Schar versammelt, um in besonderer Weise mit dir zu feiern.
Du hast am Heiligen Abend dein 90.Lebensjahr vollendet; ein biblisches Alter, wie man so sagt.
Ich meine, es ist keine Selbstverständlichkeit, ein so hohes Alter erreichen zu können bzw. zu dürfen.
Vielleicht blickst du auch zurück und erinnerst dich an Ereignisse, die Freude und Dankbarkeit in dir auslösen.
Sicher ist, dass die Pfarrgemeinde Messendorf heute ein großes „DANKE“ und „VERGELT´S GOTT“ für dein jahrelanges Mitwirken, Mitgestalten und Mitdenken sagen möchte. Der Bogen spannt sich vom Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats über Lektor, Vorbeter, Einbringer von Gedanken und Ideen, über den Ankauf der Orgel, Mitbegründer des Afrikahauses, über das tatkräftige Anpacken beim Vorbereiten des Pfarrfestes und den Dienst als Schofför für fußmüde Kirchgeher bis zu großherzigen Unterstützungen von Menschen in Not und … und … und… und bis zu deiner Vorliebe Gedanken in Gedichtform festzuhalten.
Da ich in dieser Kunst nicht so geübt bin, hab ich nach einem Gedicht gesucht, das dem Anlass entsprechen könnte. Vielleicht kennst du es schon, es sind Gedanken über das Älterwerden, die Wilhelm Busch zugeschrieben werden.
Über das Älterwerden
Das große Glück, noch klein zu sein,
sieht mancher Mensch als Kind nicht ein
und möchte, dass er ungefähr
so 16 oder 17 wär´.
Doch schon mit 18 denkt er: „Halt!
Wer über 20 ist, ist alt.“
Warum? Die 20 sind vergnüglich –
auch sind die 30 noch vorzüglich.
Zwar in den 40 – welche Wende –
da gilt die 50 fast als Ende.
Doch in den 50, peu á peu,
schraubt man das Ende in die Höh´!
Die 60 scheinen noch passabel
und erst die 70 miserabel.
Mit 70 aber hofft man still:
„Ich schaff´ die 80, so Gott will.“
Wer dann die 80 biblisch überlebt,
zielsicher auf die 90 strebt.
Dort angelangt, sucht er geschwind
nach Freunden, die noch älter sind.
Doch hat die Mitte 90 man erreicht
-die Jahre, wo einen nichts mehr wundert-,
denkt man mitunter: „Na – vielleicht
schaffst du mit Gottes Hilfe auch die 100!“
Mögest du in relativer Gesundheit, mit wachem Geist, Humor und Selbstironie, mit Freude im Herzen, begleitet von der Liebe und dem Segen Gottes deine Zeit mit deiner Familie und lieben Menschen verbringen können.